Konzert für den Frieden

Sonntag, 17. Mai 2026, 17 Uhr in Illingen in der Illipse

25 Jahre erfolgreiche Kulturveranstaltungen mit internationalen und regionalen Künstlern im Kulturforum Illipse, 50 Jahre Chorarbeit des Madrigalchores Illingen mit lokalen Konzerten und internationalen Konzertreisen – wie feiert man angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Lage solche Jubiläen?

Die Gemeinde Illingen als Träger des Kulturforums Illipse und der Madrigalchor Illingen haben sich in einer Kooperation zusammengefunden und veranstalten am 17. Mai 2026 ein „Konzert für den Frieden“ mit Werken des Wiener Klassikers Paul Wranitzky und dem zeitgenössischen walisischen Komponisten Karl Jenkins. 

Wranitzky, seiner Zeit bestens in der europäischen Musikszene vernetzt und ein enger Freund Haydns, komponierte eine Grande Symphonie unter dem Titel „La Paix“, der Frieden. Er stellt darin mit großem Sinfonieorchester den Aufmarsch von Truppen, das Kriegsgetümmel und den Jubel über den endlich erreichten Frieden dar.

Karl Jenkins, der momentan weltweit am häufigsten aufgeführte zeitgenössische Komponist, beschäftigt sich in zwei Werken mit dem Thema Frieden:
„The Armed Man – A Mass for Peace“ und „The Peacemakers“.

Die „Mass For Peace“, die Messe für den Frieden, basiert auf der mittelalterlichen Melodie des „L’homme armé“, die schon damals in Europa weit verbreitet war und von zahlreichen Komponisten in ihren Werken verarbeitet wurde. 

Im zweiten Werk des Komponisten, „The Peacemakers“, vertonte Jenkins im Jahr 2011 Texte der Friedensstifter Nelson Mandela, Mutter Theresa, Anne Frank, Martin Luther King, Mahatma Gandhi und anderen auf seine ganz eigene, sehr eingängige aber auch exotische Art. Beide Werke werden im typischen Stil von Jenkins nicht nur von einem großen Sinfonieorchester „The united orchestra for Peace“ begleitet, es kommen auch eine Vielzahl von Perkussionsinstrumenten und zusätzlich exotische Instrumente zum Einsatz.

Für das Konzert haben sich über einhundert Sängerinnen und Sänger zusammengetan. Neben dem Madrigalchor Illingen singt der befreundete Chor Chorlores aus St. Wendel, mit dem schon erfolgreich das Projekt „Symphonic Adiemus“ umgesetzt wurde, sowie eine Vielzahl von befreundeten Choristen, die das Projekt unterstützen. Im großen sinfonischen Orchester musizieren viele regionale Instrumentalisten, die mit dem Madrigalchor schon jahrzehntelang konzertieren.

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Vorschau 2026: 50-jähriges Jubiläum, Mitmachkonzert in der Illipse am 17.05.2026

Der Madrigalchor Illingen feiert im kommenden Jahr seinen 50. Geburtstag, mit einem außergewöhnlichen Konzertprojekt am Sonntag, den 17. Mai 2026, in der Illipse, in der bereits seit 25 Jahren anspruchsvolle Kulturarbeit geboten wird. Für diesen besonderen Auftritt lädt der Chor interessierte und geübte Sängerinnen und Sängern ein, dieses Konzert singend mitzugestalten. 

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Angela Lösch

Angela Lösch

Die aus Zweibrücken stammende Altistin Angela Lösch studierte Gesang und Klavier an der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Sie schloss ihr Studium mit Diplom ab.
Weitere Studien folgten in Weimar bei Prof. Ludwig Bätzel im Fach Liedinterpretation sowie bei Brigitta Seidler-Winkler.
Meisterkurse bei Judith Beckmann, Cornelius C. Reid, Romeo Alavi Kia, Otto Rastbichler, Norman Shetler und Christa Ludwig vervollständigen ihre Ausbildung.

Angela Lösch wirkte in zahlreichen Opernproduktionen, wie z.B. in „La rappresentazione di anima e di corpo“ beim Internationalen Opernfestival Schloß Rheinsberg, in „Parsifal“, „Italienerin in Algier“ und in“ Otello“ am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken als Solistin mit. Sie gastierte mit mehreren renommierten Ensembles wie pazzaCaglia, Arpa festante, Voix de Stras‘, La Chapelle Rhénane und Amarcord, ist gern gesehener Gast bei der ‚Capella Spirensis‘ in Speyer und ist Mitglied im Rundfunkchor des Radio Svizzera Italiana in Lugano.

Mit großer Leidenschaft widmet sie sich auch dem Lied- und Oratorienfach. Ihr breitgefächertes Repertoire reicht von Werken der Renaissance bis in die Moderne. Sie ist eine gefragte Interpretin Ihres Stimmfachs und hat mit namhaften Dirigenten wie Jun Märkl, Jean-Christophe Spinosi und Diego Fasolis zusammengearbeitet.
Konzertreisen führten sie u.a. nach Afrika, Armenien, Belgien, Brasilien, Frankreich, Japan, Luxemburg, Russland und in die Schweiz.

Als ausgebildete Terlusollogin liegt ihr zudem die solistische und chorische Stimmbildung unter Berücksichtigung der verschiedenen Atemtypen besonders am Herzen.
Als Dozentin leitete sie Workshops an den Hochschulen von Weimar, Karlsruhe, Köln und Salzburg.

http://www.angelaloesch.de

Katharina Becker

Katharina Becker

Katharina Becker studierte von 2004-2009 Musik für das Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen an der Hochschule für Musik Saar. Während dieses Studiums belegte sie neben dem Hauptfach Blockflöte bei Wolfram Koch und Bernhard Stilz das Wahlfach Sologesang bei Prof. Tanja Ponten und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Jahr 2008 begann sie darüber hinaus das Doppelstudium Elementare Musikpädagogik mit Zweithauptfach Gesang, ebenfalls an der HfM Saar, und beendete auch dieses mit Auszeichnung im Jahr 2014.
Seit 2013 leitet sie das Saarländische SchülerSinfonieOrchester und trägt so wesentlich zur orchestralen Nachwuchsförderung im Saarland bei. 2019 wurde sie in die Landesfachkonferenz Musik für Gymnasien berufen und seit September 2023 hat sie das Amt der Vizepräsidentin des Bundesverbands Musikunterricht Landesverband Saar inne.
Seit 2016 unterrichtet sie die Fächer Musik und Französisch am Cusanus Gymnasium in St. Wendel. Im Fach Musik hat sie zur Etablierung von Gesangsklassen in der Unterstufe wesentlich beigetragen und legt stets einen starken Akzent auf die schulische Ensemblearbeit, was sich in der Realisierung regelmäßiger Musicalproduktionen, Kammermusik- und Chorkonzerte widerspiegelt.
Sie ist Dozentin musikpraktischer Fortbildungen am Landesinstitut für Pädagogik und Medien, wo sie ihre vielfältigen Erfahrungen in schulischer Musikpraxis weiterträgt. Nebenberuflich ist sie als Chorleiterin und Stimmbildnerin in verschiedenen Chören im Saarland und in Rheinland-Pfalz projektbezogen tätig. Auch für den saarländischen Chorverband war sie mehrfach als Dozentin aktiv.
Vielseitige solistische Tätigkeiten als Sopranistin runden ihr Schaffen ab.